Rainer Graefe – Drei Pioniere hochmodernen Bauens
Was treibt Menschen dazu, an die Grenzen des Bauens zu gehen?
1969 kommt Rainer Graefe als junger Theaterwissenschaftler nach Stuttgart – und trifft am Institut für leichte Flächentragwerke auf Frei Otto. Diese Begegnung wird zum Wendepunkt: Sie legt den Grundstein für eine neue Sicht auf Architektur, Ingenieurbau und die „Geschichte des Konstruierens“.
In diesem Gespräch blickt Graefe zurück und erzählt, wie sich seine Forschung Schritt für Schritt drei visionären Pionieren des „Bauens am Limit“ näherte: Antoni Gaudí, Vladimir G. Šuchov und Frei Otto. Drei Persönlichkeiten, die mit ihren innovativen Konstruktionen die Architektur der Hochmoderne nachhaltig geprägt haben.
Der Film zeigt Ausschnitte eines Zeitzeugengesprächs, das Werner Lorenz mit Rajner Graefe am 8. April 2024 geführt hat; es entstand im Rahmen des DFG-Schwerpunktprogramms „Kulturerbe Konstruktion“ (SPP 2255). In dessen Zentrum steht die Frage: Wie können wir die Konstruktionen der Hochmoderne (ca. 1880–1980) besser verstehen, angemessen bewerten und für die Zukunft bewahren?
Das vollständige Gespräch ist veröffentlicht im Band 1 der Schriftenreihe des SPP 2255, Bauen am Limit – Traditionen und Transformationen eines hochmodernen Leitbilds (Kulturerbe Konstruktion, Bd. 1): https://www.degruyterbrill.com/document/doi/10.1515/9783035628616/html


