Common Ground – der jährliche Bearbeiter*innen-Workshop des SPP 2255

Ziel unserer Veranstaltung ist es, eine gemeinsame Wissensbasis für die Arbeit und Verständigung im interdisziplinär aufgebauten SPP 2255 zu schaffen.

In Ergänzung des jährlichen Workshops findet der Common Ground Monatstreff statt.

Der Common Ground #1 hatte eine theoretische und anwendungsorientierte Betrachtung des Begriffs der Bautechnikgeschichte zum Thema.
Die Veranstaltung fand in Cottbus am 12.11.2021 – und damit am Tag nach der Denkwerkstatt (Bauen am Limit) – statt, so dass alle Bearbeiter*innen an beiden Veranstaltungen in Präsenz teilnehmen konnten.

Wir freuen uns, dass wir mit Prof. Dr.-Ing. Werner Lorenz und Dr. dipl. Architektin Ekaterina Nozhova zwei spannende Vortragende gewinnen konnten.
Mit Ihnen diskutierten wir, wie sich die Bautechnikgeschichte gegenüber anderen Wissensdisziplinen ins Verhältnis setzt, welcher Methoden (aus welchen Wissenschaftsbereichen) sie sich bedient und wie sich die Arbeit an Forschungsprojekten aus dem Bereich der Bautechnikgeschichte konkret gestalten lässt.

Prof. Dr.-Ing. Werner Lorenz ist Koordinator des DFG-Schwerpunktprogramms 2255 „Kulturerbe Konstruktion“

Dr. dipl. Architektin Ekaterina Nozhova hat in Moskau Architektur studiert und ist Bauberaterin der Fachstelle für Denkmalpflege der Schweizerischen Bundesbahnen SBB, außerdem ist sie Beisitzerin der „Gesellschaft für Ingenieurbaukunst“ (Muttenz-CH). Aus Ihrer Doktorarbeit bei Uta Hassler an der ETHZ entstand die Publikation „Networks of Construction“ zum Werk von Vladimir Shukhov.

 

Das Organisationsteam besteht aus Alexandra Schmölder (Uni Bamberg), Annkathrin Heinrich (TU Braunschweig), Benjamin Schmid (Universität Innsbruck), Clara Schulte (BTU Cottbus-Senftenberg), Elisabeth Hinz (TU München), Franziska Rehde (TU Dresden), Mareike Stöber (TU München).

Die Ansprechpartnerinnen für die diesjährige Veranstaltung sind Elisabeth Hinz, Franziska Rehde und Annkathrin Heinrich.

 

Programm

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Weitere Vergangene Veranstaltungen

Workshop Cluster B – „Materialorientierte Betrachtungen am Sender Berus“

Kategorie: Vergangene Veranstaltungen
Verfasst am: 30. November 2021

Überherrn-Felsberg
Die Mitglieder des Clusters B, bestehend aus den Teilprojekten „Glas und Glaskonstruktionen“ (B1), „Historische Betoninstandsetzungen“ (B2) und „Gealterte Hochmoderne in Stahlbeton“ (B3), trafen sich am Sender Berus in Überherrn (Saarland) zu einem zweitägigen Workshop. Einen Schwerpunkt bildete ein materialorientierter und denkmalpflegerischer Austausch – vor allem in Bezug auf Bauwerksdiagnosen und zerstörungsfreie Untersuchungsverfahren, auch mit direktem Bezug auf die Sendehalle und den Sendeturm. Im Anschluss an die Diskussion wurden direkt am Bauwerk praktisch Untersuchungen durchgeführt und sich über die verschiedenen Methoden von Bauwerks- und Schadensaufnahmen, sowie mögliche schonende Instandsetzungsmaßnahmen ausgetauscht.

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Workshop Cluster A – „Bahnbrücken“

Kategorie: Vergangene Veranstaltungen
Verfasst am: 26. November 2021

Dresden
Am 22. Oktober 2021 richtete das Institut für Massivbau der TU Dresden einen hybriden Workshop zum Thema des Umgangs mit historischen Eisenbahnbrücken aus. Der unter Mitwirkung eingeladener Gäste vor Ort in Dresden und in Form einer parallel angebotene Online-Konferenz durchgeführte Workshop richtete sich an die Mitwirkenden des thema-tischen Clusters A (Bahnbrücken) des SPP 2255, der sich aus den beiden Teilprojekten „Eisenbahnbrücken Denkmale im Netz“ (A1) und „Ganzheitliche Bewertung stählerner Bahnbrücken“ (A2) zusammensetzt.

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Workshop Cluster D – „Leichte Dachtragwerke der Hochmoderne“

Kategorie: Vergangene Veranstaltungen
Verfasst am: 5. August 2021

Weimar – Bad Blankenburg – Erfurt
In Weimar trafen sich die Mitglieder der im Cluster D verbundenen Teilprojekte DENKRAUM (D1) und Brett- und Bohlenbinder (D2) zu einem zweitägigen Workshop an der Bauhaus-Universität. In Vorträgen und Diskussionen wurden gemeinsame Fragen und Themen der beiden Teilprojekte herausgearbeitet, gerade auch im Hinblick auf das aktuelle SPP-Jahresthema Bauen am Limit. Außerdem wurden Exkursionen zu interessanten Dachtragwerken der Hochmoderne in Weimar und Umgebung unternommen.

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SUMUPLAB 2021: DIE EHEM. SENDEHALLE VON RADIO EUROPE 1 IM SAARLAND

Kategorie: Vergangene Veranstaltungen
Verfasst am: 29. Juli 2021

66802 Überherrn, Ortsteil Felsberg
Die „Strategie- und Methodenlabore“ (SuMupLABs) sind eines der zentralen Veranstaltungsformate zur Förderung des interdisziplinären Austauschs im SPP 2255. Sie richten sich explizit an den Bearbeiterinnen und Bearbeiter in den einzelnen Teilprojekten des SPP.
Das erste SuMupLAB 2021 führte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in die ehem. Sendehalle von Radio Europe 1 im Saarland. Das 1954/55 errichtete Bauwerk steht exemplarisch für das erste Jahresthema des SPP 2255 – „Bauen am Limit“. Der lichtdurchflutete Bau wird von einer gut 80 m weit frei spannenden Hängeschale überdacht, in deren spannungsreicher Baugeschichte die Grenzen des technisch Beherrschbaren in dramatischer Weise offenbar wurden.

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DENKWERKSTATT 2021 – BAUEN AM LIMIT. TRADITIONEN UND TRANSFORMATIONEN EINES HOCHMODERNEN LEITBILDS.

Kategorie: Vergangene Veranstaltungen
Verfasst am: 27. Juli 2021

Die erste Denkwerkstatt des Schwerpunktprogramms Kulturerbe Konstruktion thematisierte in Vorträgen und interdisziplinären Gesprächen zwei scheinbar fast gegensätzliche Facetten hochmodernen Konstruierens, die mit dem Jahresthema 2021 „Bauen am Limit“ zur Diskussion gestellt worden sind: das Erkunden struktureller Grenzen am Limit des bisher Denkbaren bei Minimierung des Materialeinsatzes auf der einen und die Eingrenzung des strukturellen Denkens in kodifizierte Limits des Zulässigen durch einen zuvor undenkbaren Regelungsapparat auf der anderen Seite.

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