JAHRESTREFFEN 2022 DES SPP 2255 IN DESSAU-ROSSLAU

12.–14. Oktober 2022, Bauhaus Dessau und Hochschule Anhalt

Das zweite Jahrestreffen des DFG-Schwerpunktprogramms Kulturerbe Konstruktion eröffnete den Mitwirkenden abermals Möglichkeiten zum intensiven fachlichen Austausch und zur Vernetzung. Vorträge, Diskussionsrunden und Vor-Ort-Besichtigungen boten Gelegenheiten zum Blick über die Grenzen der eigenen Disziplinen sowohl im Hinblick auf die eigene Projektbearbeitung als auch in Bezug auf das Jahresthema 2022 „Authentizität“.

Common Ground #2 – Denkmalpflege
Wie bereits im Frühjahr, trafen sich die aus unterschiedlichen fachlichen Hintergründen stammenden Bearbeiter*innen der verschiedenen Teilprojekte auch dieses Mal im Umfeld des Jahrestreffens des SPP 2255 zu einer eigenen Veranstaltung. Unterstützt von externen Referierenden, dient der Workshop „Common Ground“ der Schaffung gemeinsamer Grundlagen im Blick auf die Kerndisziplinen des SPP. Nachdem in Cottbus die Bautechnikgeschichte im Fokus stand, wurden diesmal am 11.10.2022 wichtige Aspekte der Denkmalpflege behandelt.

Denkwerkstatt „Authentizität“
Die öffentliche Denkwerkstatt 2022 zum Jahresthema „Authentizität“ in der Aula des Bauhauses Dessau bildete am 12.10.2022 den Auftakt des Jahrestreffens aller Mitwirkenden im SPP 2255. Aus unterschiedlichen Blickwinkeln wurde darin den Bedeutungsebenen eines Schlüsselbegriffs der Denkmalpflege nachgegangen und seine Relevanz im Hinblick auf das Kulturerbe Konstruktion diskutiert.

Exkursion zum Kulturerbe Konstruktion in Dessau
Nach der theoretischen Auseinandersetzung steht der 13.10.2022 im Zeichen der Konfrontation mit konkreten Bauwerken und den ihnen gestellten Herausforderungen. Unter der fachkundigen Führung von Dr.-Ing. Dorothea Roos (Stiftung Bauhaus Dessau) wurde vormittags am Beispiel des Bauhaus-Gebäudes der Frage nachgegangen, welche Rolle dem Ideal der Authentizität im Rahmen des Umgangs mit hochmodernen Konstruktionen bei Spitzenwerken der architektonischen Moderne überhaupt eingeräumt werden kann. Am Nachmittag wurden unter Leitung von Dr. Andreas Butter (Leibniz-Institut für Raumbezogene Sozialforschung, Erkner) verschiedene Bauten an mehreren Standorten in Dessau besichtigt, unter besonderer Berücksichtigung von Aspekten des (authentischen?) Erhalts historischer Baukonstruktionen im Kontext des industriellen Erbes in strukturschwachen Regionen.

Ausblick 2023
Das Jahrestreffen 2022 läutete die Schlussphase der bis Ende 2023 laufenden ersten Förderperiode des SPP 2255 ein. Am Vormittag des 14.10.2022 bot sich zunächst die Gelegenheit, auf Cluster-Ebene oder in kleineren Gruppen in Seminarräumen der Hochschule Anhalt konkrete Kooperationen zwischen einzelnen Teilprojekten zu besprechen. Anschließend diente eine Generalversammlung aller Mitwirkenden im SPP 2255 im Audimax der Hochschule Anhalt als Möglichkeit zum Rückblick auf die bisher geleistete Arbeit und zum Ausblick auf die aktuell anstehende Ausschreibung der zweiten Förderperiode.

Weitere Vergangene Veranstaltungen

Workshop Teilprojekte C3, C4, D1 und D2 – Hallen mit Stahltragwerken vor Ort: Erfurt

Kategorie: SPP 2255 News, Vergangene Veranstaltungen, Workshop
Verfasst am: 28. Oktober 2022

Zum Workshop „Hallen mit Stahltragwerken vor Ort – Erfurt“ trafen sich am 27.07.2022 Teilnehmende der Projekte Massenphänomen Gewerbehalle (C3), Stahl- und Metalleichtbau in der DDR (C4), Denkmal Raumfachwerk (D1) und Reallabor Cottbus – Bauweisenentwicklung in der DDR (D2) in der Stadt Erfurt.      
Als Experte für den Umgang mit DDR-Bauwerken und Diskussionspartner stand den Teilnehmenden Dipl.-Ing. Volker Mund, Geschäftsführer und Bauingenieur des Ingenieurbüros Bauen GmbH, zur Verfügung.

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DENKWERKSTATT 2022: AUTHENTIZITÄT – EIN ‘LEITSTERN’ AUF DEM PRÜFSTAND DER HOCHMODERNE

Kategorie: Vergangene Veranstaltungen
Verfasst am: 19. September 2022

Die zweite Denkwerkstatt des DFG-Schwerpunktprogramms Kulturerbe Konstruktion thematisierte mit dem Begriff der Authentizität einen zentralen Wertmaßstab denkmalpflegerischen Handelns, dessen Leistungsfähigkeit im Umgang mit den Baukonstruktionen der Hochmoderne bislang kaum untersucht wurde. Renommierte Fachleute spürten den Herausforderungen, Kriterien und Prozessen der konkreten Handhabung in diesem besonderen Bereich nach. Bei genauerem Hinsehen erwies sich der ‚Leitstern der Denkmalpflege‘ gerade hier als fragile und dynamische Konstruktion.

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SUMUPLAB 2022: FLUGZEUGHALLEN IN COTTBUS

Kategorie: Vergangene Veranstaltungen, Workshop
Verfasst am: 29. August 2022

Cottbus, 07./08. September 2022
Die „Strategie- und Methodenlabore“ (SuMupLABs) sind eines der zentralen Veranstaltungsformate zur Förderung des interdisziplinären Austauschs im SPP 2255. Sie richten sich explizit an den Bearbeiterinnen und Bearbeiter in den einzelnen Teilprojekten des SPP.
Das SuMupLAB 2022 führt die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf den ehem. Flugplatz Cottbus-Nord. Das 1933 bis 2003 militärisch genutzte Gelände erfährt aktuell im Kontext des Strukturwandels der Lausitz einen forcierten Ausbau zum Gewerbestandort. Hierdurch stellen sich entscheidende Fragen zur künftigen Authentizität eines bundesweit einmaligen Ensembles aus fünf Flugzeughangars.

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JAHRESTREFFEN 2021 DES SPP 2255

Kategorie: Vergangene Veranstaltungen
Verfasst am: 15. April 2022

Das erste Jahrestreffen des DFG-Schwerpunktprogramms Kulturerbe Konstruktion eröffnet den Mitwirkenden aus den verschiedenen Teilprojekten die Einblicknahme in verwandte Fragestellungen und Untersuchungsmethoden sowie Möglichkeiten zum intensiven fachlichen Austausch und zur Vernetzung. Vorträge, Diskussionsrunden und Vor-Ort-Besichtigungen bieten Gelegenheiten zum Blick über die Grenzen der eigenen Disziplinen sowohl im Hinblick auf die eigene Projektbearbeitung.

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Forschungskolloquium Eisenbeton / Sichtbeton / Betoninstandsetzung

Kategorie: Vergangene Veranstaltungen
Verfasst am: 19. Januar 2022

Im Kolloquium wird aus laufenden Forschungsprojekten zur Betoninstandsetzung berichtet. Dabei sollen besonders baudenkmalpflegerische Fragestellungen im Vordergrund stehen.

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Workshop Cluster A – „Bahnbrücken“

Kategorie: Vergangene Veranstaltungen
Verfasst am: 26. November 2021

Dresden
Am 22. Oktober 2021 richtete das Institut für Massivbau der TU Dresden einen hybriden Workshop zum Thema des Umgangs mit historischen Eisenbahnbrücken aus. Der unter Mitwirkung eingeladener Gäste vor Ort in Dresden und in Form einer parallel angebotene Online-Konferenz durchgeführte Workshop richtete sich an die Mitwirkenden des thema-tischen Clusters A (Bahnbrücken) des SPP 2255, der sich aus den beiden Teilprojekten „Eisenbahnbrücken Denkmale im Netz“ (A1) und „Ganzheitliche Bewertung stählerner Bahnbrücken“ (A2) zusammensetzt.

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Workshop Cluster D – „Leichte Dachtragwerke der Hochmoderne“

Kategorie: Vergangene Veranstaltungen
Verfasst am: 5. August 2021

Weimar – Bad Blankenburg – Erfurt
In Weimar trafen sich die Mitglieder der im Cluster D verbundenen Teilprojekte DENKRAUM (D1) und Brett- und Bohlenbinder (D2) zu einem zweitägigen Workshop an der Bauhaus-Universität. In Vorträgen und Diskussionen wurden gemeinsame Fragen und Themen der beiden Teilprojekte herausgearbeitet, gerade auch im Hinblick auf das aktuelle SPP-Jahresthema Bauen am Limit. Außerdem wurden Exkursionen zu interessanten Dachtragwerken der Hochmoderne in Weimar und Umgebung unternommen.

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SUMUPLAB 2021: DIE EHEM. SENDEHALLE VON RADIO EUROPE 1 IM SAARLAND

Kategorie: Vergangene Veranstaltungen
Verfasst am: 29. Juli 2021

Überherrn, Ortsteil Felsberg, 22./23. September 2021
Die „Strategie- und Methodenlabore“ (SuMupLABs) sind eines der zentralen Veranstaltungsformate zur Förderung des interdisziplinären Austauschs im SPP 2255. Sie richten sich explizit an den Bearbeiterinnen und Bearbeiter in den einzelnen Teilprojekten des SPP.
Das erste SuMupLAB 2021 führte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in die ehem. Sendehalle von Radio Europe 1 im Saarland. Das 1954/55 errichtete Bauwerk steht exemplarisch für das erste Jahresthema des SPP 2255 – „Bauen am Limit“. Der lichtdurchflutete Bau wird von einer gut 80 m weit frei spannenden Hängeschale überdacht, in deren spannungsreicher Baugeschichte die Grenzen des technisch Beherrschbaren in dramatischer Weise offenbar wurden.

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