Preisverleihung ICOMOS-Studierendenwettbewerb „1960+ / Konstruktion“

Am 20. Januar 2026 fand an der Bauhaus-Universität Weimar die öffentliche Preisverleihung zum diesjährigen ICOMOS-Studierendenwettbewerb „1960+ / Konstruktion“ statt. Bei dem vom Deutschen Nationalkomitee von ICOMOS, der Wüstenrot Stiftung, der Bauhaus-Universität Weimar sowie dem Arbeitskreis Theorie und Lehre der Denkmalpflege ausgelobten Wettbewerb fungierte das SPP 2255 als Anreger und Kooperationspartner.

In Ergänzung zur Erforschung des baukonstruktiven Erbes der Hochmoderne in Deutschland (1880–1970) in den Teilprojekten des SPP 2255 lenkte der Studierendenwettbewerb den Fokus auf das konstruktive Erbe des späten 20. Jahrhunderts. Studierende des Bauingenieurwesens, der Architektur, Innenarchitektur, Stadtplanung, Kunstgeschichte, Restaurierung, Archäologie oder anderer denkmalrelevanter Disziplinen waren eingeladen, anhand eines selbstgewählten Beispiels entweder dessen Denkmalqualitäten und -werte zu untersuchen oder Strategien für dessen (Weiter)Nutzung, Sanierung oder Vermittlung zu entwickeln. Die knapp 50, teils von Zweiergruppen erarbeiteten Beiträge boten ein überraschendes Panorama an Projekten mit teils innovativen Lösungsvorschlägen. Eine Auswahl der jeweils auf einem A1-Poster dargestellt Beiträge wurde im Vorfeld der Preisverleihung in den Räumen der Bauhaus-Universität Weimar ausgestellt und sind bei ICOMOS online einsehbar.

Zu Beginn der von Kirsten Angermann (Teilprojekt Konstruktionsinhärente Werte [H2]) organisierten Preisverleihung im historischen Weimarer Bauhaus-Gebäude hielt der Wiss. Kurator des SPP 2255, Roland May, einen Vortrag zum Thema: „Das konstruierte Kulturerbe: Blinde Flecken in Architekturgeschichte und Denkmalpflege“. Darin erläuterte er das komplexe Verhältnis von Architektur und Konstruktion in der Moderne und thematisierte die bis heute mangelhafte Aufarbeitung des Beitrags der zumeist aus dem Bauingenieurfach stammenden Konstrukteure in der Architekturrezeption. Danach stellten die Verfasser*innen der mit Geldpreisen in einer Gesamthöhe von 5000 € prämierten Beiträge ihre Arbeiten vor, anschließend erfolgte jeweils eine eingehende Würdigung durch Vertreter*innen der Jury (Tino Mager, Präsident von ICOMOS Deutschland, Daniela Spiegel vom Internationalen Heritage-Zentrum und Leiterin des Teilprojekts DENKRAUM (D1), Philip Kurz, Geschäftsführer der Wüstenrot-Stiftung, Ines M. Jauck, Präsidentin der Architektenkammer Thüringen, sowie Roland May).

Das SPP 2255 gratuliert allen Preisträger*innen!

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